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Anmeldung bei akuten Shuntproblemen können Sie das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen GmbH jederzeit unter Tel: 08252 94222

Der Weg zu uns
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Kreiskrankenhaus Schrobenhausen
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Shuntzentrum Schrobenhausen

Meine neue Lebensader

Grundlegende Voraussetzung für die Blutwäsche (Dialyse) sind entsprechende Gefäße an den Armen. An diese Gefäße wird die Dialyseapparatur durch regelmäßige Punktion der Gefäße angeschlossen. Bei diesen Gefäßen handelt es sich um künstlich (operativ) angelegte Kurzschlussverbindungen zwischen Arterien und Venen. Nur durch diese Kurzschlussverbindung kann genügend Blut für eine effektive Blutwäsche laufen. Dabei unterscheidet man Verbindungen zwischen körpereigenen Gefäßen (AV-Fisteln) von Verbindungen zwischen Arterie und Venen, die mit Hilfe einer Gefäßprothese hergestellt werden, den sogenannten AV-Shunt. AV bedeutet arterio-venös. Die individuelle operative Versorgung von dialysepflichtigen Patienten ist somit ein entscheidender Punkt, der die Lebensqualität der Patienten unmittelbar beeinflusst.

Das Problem: Die Venen sind für eine solche Dauerbelastung nicht ausgelegt. Sie gewöhnen sich an diese erhöhten Druckverhältnisse in dem sie stabiler werden. Die Wanddicke der Venen nimmt also durch den ungewöhnlich hohen und von der Natur so nicht "gedachten" Druck zu. Leider "wächst" die Venenwand mehr oder weniger schnell nach innen. Dadurch kommt es häufig zu Verengungen im Anfangsbereich der Venen nach der Verbindung mit der Arterie.

Dieses Problem begleitet den dialysepflichtigen Patienten bis zur Transplantation oder eben lebenslang. Im Laufe der Jahre sind also wahrscheinlich immer mal wieder Korrekturen an der AV-Fistel oder dem AV-Shunt notwendig.

 
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